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Pixar schöpft aus dem Vollen

09.11.2005
Unerwartet hohe Erlöse mit Kassenschlagern helfen dem Unternehmen, die Durststrecke zwischen zwei Filmen zu überbrücken.

Dank überraschend hoher Umsätze mit "Findet Nemo" und anderen Dauerbrennern gelang es Pixar Animation Studios im dritten Quartal 2005 überraschend, ihren Nettogewinn gegenüber dem Vorjahr von 22,4 auf 27,4 Millionen Dollar oder 22 Cent je Aktie zu erhöhen. Der Umsatz von Steve Jobs' Zweitfirma legte im Jahresvergleich um drei Prozent auf 45,8 Millionen Dollar zu. Von Thomson First Call befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Plus von elf Cent je Aktie bei 30,6 Millionen Dollar Umsatz gerechnet.

Pixar profitierte im Berichtszeitraum von seinen früheren Titeln, da der neue Animationsfilm "Cars" erst im kommenden Jahr in die Kinos kommen soll. Als Dauerbrenner erwies sich dabei der inzwischen zehn Jahre alte Trickfilmstreifen "Toy Story", der im Zuge seiner Wiederveröffentlichung 16 Millionen Dollar in die Kassen spülte. Das Unterwasserspektakel "Findet Nemo" spielte überraschend 13,7 Millionen Dollar Umsatz ein und stellte damit sogar die 11,8 Millionen Dollar hohen Einnahmen mit Pixars letztem Hit "Die Unglaublichen" in den Schatten. (mb)