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Pilotprojekt: RFID im Krankenhaus

20.04.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das Klinikum Saarbrücken testet eine Lösung zur Patientenidentifikation auf Basis der Funktechnik RFID (Radio Frequency Identification). Ziel des gemeinsam mit Siemens Business Services (SBS), Intel und Fujitsu Siemens gestarteten Pilotprojekts ist es, einen einfacheren Zugriff auf Patientendaten zu ermöglichen und dabei die Zuteilung von Medikamenten sicherer zu machen.

Den rund 1000 Patienten wird ein Armband mit integriertem RFID-Chip ausgehändigt. Dieser enthält eine Patientennummer, die Ärzte und Pflegepersonal mit Hilfe von Tablet-PCs und PDAs auslesen können. Auf diese Weise können sie die Patientendaten in Sekundenschnelle identifizieren und online über WLAN auf eine geschützte Datenbank mit weiteren Details zu den teilnehmenden Patienten - etwa bekannten Allergien und zu verabreichende Arzneimittel und deren Dosierung - zugreifen. Die Patienten können ihrerseits Informationen über ihren Gesundheitszustand sowie Behandlungs- und Entlassungstermine via Infoterminals abfragen. (sp)