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Philips will TSMC-Anteil verringern

08.10.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der niederländische Philips-Konzern hat die Absicht bekundet, seine Beteiligung am taiwanischen Chip-Auftragsfertiger Taiwan Semiconductor Manufacturing Corp. (TSMC) um rund 500 Millionen Aktien oder 2,4 Prozent zu verringern. Das könnte Philips bis zu 1,2 Milliarden Euro in die Kassen spülen, die zum Schuldenabbau und "für allgemeine Unternehmenszwecke" verwendet werden sollen.

Nach Abschluss des Verkaufs betrüge Philips TSMC-Anteil noch 19,1 Prozent. Die Niederländer erwarten nach Aussagen von Finanzchef Jan Hommen nicht, dass sich die Transaktion negativ auf das Verhältnis beider Unternehmen auswirkt. "Wir bleiben auf absehbare Zeit einer der größten Anteilseigner von TSMC", sagte der CFO. "Wir glauben aber, dass unsere Aktionäre langfristig am meisten von einem graduellen und planmäßigen Abbau dieser Beteiligung profitieren werden." (tc)