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Philips will ein Drittel seiner Produktionsstätten schließen

03.11.1998
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – Bis zum Jahr 2002 will Philips ein Drittel seiner Produktionsstätten schließen. Dies erklärte gestern Cor Boonstra, der bei dem Elektronikkonzern für Kostenreduktionen zuständig ist. Das Unternehmen wolle sich mit einer schlankeren Struktur an die kränkelnde Weltwirtschaft anpassen. Letzten Monat erst hatte Philips sein Joint-venture mit Lucent beendet (CW-Infonet berichtete). Die Verluste von 400 Millionen Dollar, die der Elektronikkonzern in diesem Jahr bereits verbuchte, werden größtenteils auf dieses kostspielige Experiment zurückgeführt.