Philips

Philips: 200 000 Profile in einer Datenbank

Holger Eriksdotter ist freier Journalist in Hamburg.
Die deutsche Philips-Hauptniederlassung in Hamburg sucht trotz Wirtschaftsflaute ständig qualifizierte Mitarbeiter - nicht zuletzt im IT-Sektor. Die Palette reicht vom Hardwareentwickler bis zum Netzspezialisten.

Philips gilt bei Hochschulabsolventen als attraktiver Arbeitgeber: Das Unternehmen bietet in vielen Bereichen wie Halbleiter, Medizintechnik oder Consumer Electronics nicht nur technologisch reizvolle Tätigkeitsfelder. Auch die Sozialleistungen und Entwicklungsmöglichkeiten in einem international tätigem Großunternehmen machen die Hamburger für viele Absolventen von technischen und IT-Studiengängen zum Wunschunternehmen für den Berufseinstieg.

Die Messlatte für Kandidaten liegt indes hoch. "In einem Unternehmen unserer Größe kann es ein allgemeingültiges Anforderungsprofil für die richtigen Bewerber natürlich nicht geben", sagt Personal-Managerin Stefanie Grunenberg, "denn die optimale Kombination aus fachlicher und persönlicher Qualifikation hängt immer vom künftigen Tätigkeitsfeld ab."

Pluspunkt Auslandsaufenthalt

Bei einer Bewerbung ist es vor allem wichtig, dass sich das Profil mit den Anforderungen der Tätigkeit deckt. Für die Hardwareentwicklung etwa im Bereich Semiconductors kommt ein Diplominformatiker oder Elektroingenieur natürlich eher in Frage als ein Wirtschaftsinformatiker oder ein Betriebswirt mit Nebenfach Informatik. Für die Forschungsabteilung etwa in der Medizintechnik bringt möglicherweise der promovierte Chemiker oder Physiker die besten Voraussetzungen mit. Im Vertrieb oder Pre-Sales sind eher IT-Experten mit betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und guten kommunikativen Fähigkeiten gefragt.

Stefanie Grunenberg: "200 bis 300 Bewerbungen auf eine Jobofferte sind keine Seltenheit."
Stefanie Grunenberg: "200 bis 300 Bewerbungen auf eine Jobofferte sind keine Seltenheit."

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