Philipp Drescher, Inhaber der Unternehmen 0. T. Drescher GmbH, Drescher-Metzler KG und Drescher KG Rutesheim, wurde am 9. Februar 70 Jahre alt. Seine Ideen haben zur heutigen Leistungskraft der deutschen Geschäftsdruck-Industrie entscheidend beigetrage

13.02.1976

Philipp Drescher, Inhaber der Unternehmen 0. T. Drescher GmbH, Drescher-Metzler KG und Drescher KG Rutesheim, wurde am 9. Februar 70 Jahre alt.

Seine Ideen haben zur heutigen Leistungskraft der deutschen Geschäftsdruck-Industrie entscheidend beigetragen und damit dem Rationalisierungsbestreben in Büro und Verwaltung neue Impulse gegeben.

Seine Karriere in der Branche begann der Jubilar nach dem Kriege als Industrie-Organisator zusammen mit 20 Mitarbeitern. Mit der Unternehmensmaxime: "Wir dürfen nicht nur Formulare fertigen und verkaufen, sondern müssen sie gleichzeitig so optimieren, daß ein Höchstmaß an Leistung und Rationalisierungseffekt erzielt werden kann", entwickelte sich die Firma zu einer Unternehmensgruppe mit 1400 Mitarbeitern.

Drescher hat zwar die zentrale Geschäftsleitung seinem Sohn übertragen, ist jedoch noch immer im Unternehmen tätig.

Günther Schlappa, bisher Controller im Geschäftsbereich Produktion der IBM Deutschland GmbH, wurde neuer Leiter des Werkes Sindelfingen. Er ist Nachfolger von G. H. Müller, der nach dem Tod von Reinhold Ilg die Leitung des Geschäftsberei ches Produktion übernommen hatte.

"Er hat während seiner mehr als drei Jahrzehnte währenden Tätigkeit auf dem Gebiet der Nachrichten- und Regelungstechnik sowie insbesondere der Datenverarbeitung neue Techniken in Deutschland wegbereitend gefördert und dabei nicht nur der Wissenschaft, sondern auch in hohem Maße der Gesellschaft gedient."

Mit dieser Laudatio begründete die Universität Aachen die Verleihung der Ehrendoktorwürde an Dr. phil. nat. Hans Kaufmann. Der neue Dr. h. c. war, bevor er sich kürzlich in den Ruhestand zurückzog, Leiter des Zentrallaboratoriums für Datentechnik der Siemens AG. Kaufmann, schon seit 1934 für Siemens tätig, widmete sich von 1954 an der Entwicklung von DV-Anlagen. Unter seiner Leitung entstand 1958 der erste volltransistorierte Computer Europas.

Alles neu macht der April bei der Nixdorf-Werbung: Werbeleiter Hermann Wolf Richter (33) scheidet nach vier Nixdorf-Jahren zum 31. März offiziell aus. Bis ein Nachfolger da ist, übernimmt der Abteilungsleiter Werbung/Verkaufsförderung/Messen, Hans Heitele (35), die Aufgabe zusätzlich. Parallel zur Suche eines neuen Werbeleiters läuft die Suche nach einer neuen Werbekonzeption, die Dienstleistungsfunktionen und den Gedanken schlüsselfertiger Lösungen - Hardware plus Software plus Schulung - in den Vordergrund stellen soll. Auch eine neue Werbeagentur wird gesucht: Gegen Bezahlung präsentieren derzeit sieben verschiedene Agenturen nacheinander ihre Ideen in Paderborn. Die Zusammenarbeit mit Eggert (Düsseldorf) war zum Jahresende 1975 aufgekündigt worden, nachdem dort die Betreuer des Nixdorf-Etats (5 Millionen Mark pro Jahr) gewechselt hatten.

Viersprachigkeit - Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch - sowie Erfahrung im Export nach 70 verschiedenen brachten dem geschäftsführenden Gesellschaftter der Mikrofilm-Firma sfs Saul KG (Altenstadt), Bernd Saul (34), einen Ehrenjob ein: In Sydney wurde er zum "Vice President Western Europe" des International Micrografic Congress (IMC) gewählt. Der Kongreß, der jährlich in einem anderen der beteiligten 22 Länder (1976 in Stockholm) stattfindet, dient der weltweiten Standardisierung und dem Erfahrungsaustausch zwischen Herstellern, Mikrofilm-Fachbetrieben und Anwendern. Saul ist das jüngste Mitglied des Präsidiums, das aus President und fünf Vice Presidents besteht.