Peter-Prinzip

30.11.1984

Mag sein, daß Trauerwein chaotische Gespenster sieht, aber er wird das Gefühl nicht los, es braue sich etwas zusammen Ober den DV/Org.- Chefs.

Ehrgeizige junge Informatiker hören nicht mehr zu, wenn unsereiner von der guten alten Batch- Zeit spricht, wissen alles besser.

Solange die in der Wirtschaft noch nichts zu sagen hatten - oder nur in Wirtschaften -, bestand keine unmittelbare Gefahr für gestandene Datenverarbeiter, die sich mit Lochkartentricks ihre Meriten erworben hatten.

Heute zeigt sich an den Kybernetik-Junkern das typische Emanzipationssyndrom. Sie werden aktiv in den Fachbereichen, dort also, wo die Mitarbeiter alleweil gar so garstig sind zu den DV-Spezialisten.

Sebastian kann die Ungeduld der Anwendervertreter durchaus nachempfinden. Das "Ressourcen-Sharing-Predigen" und selbst "Informationen-Horten" ist durch die alten DV-Hasen doch bereits reichlicher besetzt als das stärkste Peter-Prinzip verkraften kann. Dieses besagt bekanntlich, daß ein Manager so lange befördert wird, bis er die Stufe der Inkompetenz erreicht.

S.T. hat. Für Bildschirmtext Telekonferenz und Mailboxing - den ganzen Neue-Medien-Schnickschnack fühlt er sich nicht mehr zuständig.

Was liegt näher, als dem Nachwuchs "den Schwarzschillingschen Peter" zuzuschieben?