Personalarbeit im Mittelstand

Hans Königes ist Ressortleiter Jobs & Karriere und damit zuständig für alle Themen rund um Arbeitsmarkt, Jobs, Berufe, Gehälter, Personalmanagement, Recruiting, Social Media im Berufsleben. Zusätzlich betreut das Karriereressort inhaltlich das Karrierezentrum auf der Cebit.
Die Personalarbeit in mittelständischen Unternehmen lässt oft zu wünschen übrig. Die größten Defizite existieren bei der Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit beziehungsweise Familie sowie dem Einsatz von modernen Methoden der Arbeitsorganisation, wie eine aktuelle Untersuchung der Universität Saarbrücken zeigt.

Die Personalarbeit genießt in mittelständischen Firmen noch nicht den Stellenwert, den sich Fachleute wünschen. So verweist Christian Scholz, Betriebswirtschaftsprofessor mit Schwerpunkt Personal-Management an der Universität Saarbrücken, darauf, dass eine unprofessionelle Personalarbeit zu Produktivitätsdefiziten von 30 bis 40 Prozent führen kann. Positiv formuliert ist innovatives Personal-Management "Triebfeder und Katalysator für eine dauerhafte Wettbewerbsfähigkeit", so Werner Fröhlich, Präsident der Donau-Universität in Krems.

Der Saarbrücker Wissenschaftler hat nun in einer umfangreichen Untersuchung die Stärken und Schwächen der kleinen Betriebe nach zehn Kriterien untersucht und positive Beispiele ausgezeichnet. 24 Mittelständler wurden "auf Herz und Nieren" geprüft, was sie in Sachen Personal-Management unternehmen. Nach folgenden Gesichtspunkten wurden die Betriebe beurteilt:

- Personalbeschaffung,

- Kommunikation,

- Vergütung,

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