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Perot Systems meldet 69 Prozent Gewinnwachstum

03.11.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der US-amerikanische IT-Dienstleisters Perot Systems konnte seinen Nettoprofit im dritten Quartal 2004 dank gestiegener Nachfrage und vorangegangener Übernahmen deutlich ausweiten. Das wie der Mitbewerber EDS im texanischen Plano ansässige Unternehmen verbesserte seinen Reingewinn gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 69 Prozent von 15,7 Millionen auf 26,6 Millionen Dollar oder 22 Cent je Aktie. Der Umsatz kletterte gleichzeitig um 22 Prozent auf 454,3 Millionen Dollar. Im Detail legten die Serviceerlöse um zwölf Prozent auf 340,9 Millionen Dollar zu; das Behördengeschäft wuchs um 25 Prozent auf 67,8 Millionen Dollar, während die Beratungseinnahmen um 297 Prozent auf 45,6 Millionen Dollar anstiegen. 30,2 Millionen davon verdankt das vom ehemaligen Präsidentschaftskandidaten Ross Perot gegründete Unternehmen jedoch der Anfang 2004 übernommenen Consulting-Firma Delphi Group.

Im laufenden vierten Quartal rechnet Perot Systems mit einem Gewinn von 18 bis 20 Cent je Aktie. Die Einnahmen sollen zwischen 460 Million und 475 Millionen Dollar betragen. Diese Einschätzung deckt sich in etwa mit den Prognosen der Marktbeobachter. Von Thomson First Call befragte Analysten kalkulierten bislang im Schnitt mit einem Profit von 19 Cent je Anteil bei 461,5 Millionen Dollar Umsatz. Im Vorjahresquartal hatten die Texaner einen Gewinn von 9,9 Millionen Dollar oder acht Cent pro Aktie erzielt. Die Einnahmen hatten 393 Millionen Dollar betragen. (mb)