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Perfekt von XP und Vista auf Windows 7 umsteigen

Schon immer fasziniert von allem rund um Computer zog Marvin Tobisch 2010 nach München und schloss sich (damals noch studienbegleitend) der PC-WELT an. Im Laufe der Jahre hat er dabei im Downloadbereich für Ordnung gesorgt, Ratgeber und News zu Online- und Gaming-Themen geschrieben und ist mittlerweile für die SEO-gerechte Optimierung von Artikeln verantwortlich. Seine Freizeit verbringt er gern mit dem Lernen immer neuer Programmiertricks im Webbereich oder mit dem Reisen auf dem Rücken seiner BMW F 800 GS. Mehr zu diesen Leidenschaften findet man auf seiner persönlichen Motorrad-Webseite in-fremden-gefilden.de
Sie würden gerne auf Windows 7 umsteigen, nutzen aber noch XP oder Vista? Wir informieren Sie über alles Wissenswerte zum Umzug und zeigen Ihnen wie Ihre Dateien, Einstellungen und Anwendungen erhalten bleiben.

Der Weg zum neuen Betriebssystem

Seit dem 22. Oktober 2009 ist Windows 7 im Handel erhältlich und hat sich seitdem als stabiles und zuverlässiges Betriebssystem bewährt. Ein Upgrade macht daher gerade aus Sicht von Benutzern des veralteten Windows XP und des immer noch unausgewogenen Windows Vista Sinn. Doch mit welcher Methode schafft man sich das neue Betriebssystem am geschicktesten an? Als Upgrade oder Vollversion? Zusammen mit neuem PC oder doch auf der alten Kiste? Und was muss man beim Umstieg beachten? Wir geben Ihnen in unserem Ratgeber Aufschluss über alle wichtigen Details und führen Sie zuverlässig zu Ihrem neuen Computersystem mit Windows 7.

Preise und Versionen

Windows 7 ist für deutsche Anwender in drei verschiedenen Versionen erhältlich: Windows 7 Home Premium, Windows 7 Professional und Windows 7 Ultimate. Einen ausführlichen Vergleich der Funktionen und Preise finden Sie in unserem Überblick.

Dabei kann Windows 7 stets als Vollversion, Upgrade oder System-Builder Variante erworben werden. Eine neue Vollversion im Einzelhandel zu kaufen ist bei der Home Premium Version noch absolut unnötig, da diese mit einem 80 Euro teurerem Preis im Vergleich zum Update zu Buche schlägt (199,99€ zu 119,99€). Bei Windows 7 Professional und Windows 7 Ultimate hingegen ist der preisliche Unterschied vom Upgrade zur Vollversion nur noch marginal und beläuft sich beiderseits auf zirka 20€.

Sparfüchse greifen zur System-Builder-Version, da diese technisch identisch mit den teureren Retail-Vollversionen ist und lediglich den Support-Anspruch von Microsoft sowie eine zweite DVD (entweder 32 oder 64 Bit - die Vollversionen beinhalten beides) vermissen lässt.

Preise (UVPs)

Edition

Upgrade

Vollversion

System-Builder

Windows 7 Home Premium

99,99 €

199,99 €

90 €

Windows 7 Professional

285 €

309 €

120 €

Windows 7 Ultimate

299 €

319 €

160 €

Grund für einen neuen PC-Kauf?

Hardwaretechnisch gesehen brauchen sich Besitzer von Windows Vista keine Gedanken um unzureichende PC-Leistung zu machen, wenn es nicht schon bisher Probleme gab - Windows 7 besitzt nämlich genau die gleichen Systemvoraussetzungen wie Vista. XP-Benutzer sollten dahingegen einen Blick auf die Mindestanforderungen werfen:

  • CPU: 1 GHz oder schneller (32-Bit- oder 64-Bit-CPU)

  • Hauptspeicher: 1 GB RAM (32-Bit) oder 2 GB RAM (64-Bit)

  • Freier Festplattenspeicherplatz: 16 GB (32-Bit) oder 20 GB (64-BIt)

  • Grafikkarte: DirectX 9-GPU mit Treibern für WDDM 1.0 oder höher

Obwohl Microsoft den benötigten Festplattenspeicher deutlich niedriger angibt, empfehlen wir Windows 7 für den reibungslosen Ablauf nur auf einer Partition mit mindestens 50GB Speicherplatz zu installieren.

Wenn es doch zu einer PC-Neuanschaffung kommt, lohnt es sich meistens nicht einen Rechner ohne Windows 7 zu erwerben, da der Nachlass meistens genau dem Preis einer System-Builder Version entspricht, die Sie dann aber noch zusätzlich installieren müssten. Wie Sie Ihre Einstellungen und Dateien trotz neuen Rechners beibehalten, lesen Sie auf Seite 4.

Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag unserer Schwesterpublikation PC-Welt. (ph)