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Peoplesoft-Board lehnt Oracles Angebot ab

12.06.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Verwaltungsrat von Peoplesoft hat heute Morgen US-Zeit wie nicht anders zu erwarten Oracles Übernahmeangebot einmütig abgelehnt. Es drohe eine langwierige Kartelluntersuchung mit wenig Aussicht auf Erfolg. In Verbindung mit Oracles Absicht, Peoplesofts Produkte nicht weiterzuführen, stelle dies eine erhebliche Bedrohung für die Aktionäre dar. Dazu kämen neben anderen Aspekten auch noch die feindliche Natur des Übernahmeversuchs sowie eine Unterbewertung Peoplesofts bei einem Preis von 16 Dollar pro Aktie. "Oracle will seinen eigenen Wert auf Kosten von Peoplesofts Kunden, Aktionären und Mitarbeitern steigern", kommentierte Peoplesoft-Chef Craig Conway. Der Peoplesoft-Verwaltungsrat betonte gleichzeitig erneut seine Absicht, J.D. Edwards zu übernehmen (was Oracle bislang

infrage stellt). (tc)