Kamera-Test

Pentax X90

29.11.2010
Von Verena Ottmann
Die zweite Bridge-Kamera von Pentax, die X90, kommt gleich mit einigen Verbesserungen. Was die Kamera sonst noch zu bieten hat, verrät der Test.
Pentax X90 im Test
Pentax X90 im Test

Im Gegensatz zur Vorgängerin X70 bietet die Pentax X90 ein Objektiv mit 26- statt 24fach-Zoom. Des Weiteren ist das neue Modell mit einer Dynamikbereichskorrektur ausgestattet, und die Bildfrequenz der Videofunktion wurde erhöht.

Ausstattung: Der mechanische Bildstabilisator funkioniert über einen beweglich gelagterten Bildsensor. Dieser wird mittels Magneten den ungewollten Bewegungen entgegengesteuert. Der Bildschirm der Pentax X90 ist mit 6,86 Zentimetern Diagonale etwas kleiner als der Durchschnitt. Zum Ausgeben der Bilder beziehungsweise der hoch auflösenden Videos (1280 x 720 Bilder, 30 Bilder pro Sekunde) lässt sich die Kamera per HDMI an einen HD-fähigen Fernseher oder Monitor anschließen.

Bildqualität: Bei der Pentax X90 fielen die Rauschmessungen überwiegend gut aus. Lediglich bei ISO 80 und ISO 1600 waren die Werte etwas erhöht, aber immer noch akzeptabel. Die Auflösung verlief ungleichmäßig, die einzelnen Messergebnisse lagen um etwa zehn Prozentpunkte auseinander. Insgesamt ergab das einen befriedigenden Wirkungsgrad, der umgerechnet einer Auflösung von 3,6 Megapixeln entspricht. Die Eingangsdynamik war sehr hoch. Die Pentax X90 eignet sich also auch sehr gut für kontrastreiche Motive, da sie auch Details in Lichtern und Schatten einfängt. Unterhalb des Durchschnitts lag jedoch die Ausgangsdynamik. Sie gibt an, wie viele Helligkeitsstufen eine Kamera zwischen den hellsten und dunkelsten Bildbereichen produziert.

Handhabung: Die Darstellung auf dem Bildschirm ist etwas unscharf. Zudem hakte beim Testgerät die Taste etwas, mit der Sie den Blitz herausklappen lassen.

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