Systemkamera

Pentax Q im Test

01.02.2012
Von Dennis  Steimels
Mit der Pentax Q bringt der Kamerahersteller eine besonders kompakte Systemkamera auf den Markt. Im Inneren arbeitet - anders als bei der Konkurrenz - jedoch kein DSLR-Sensor, sondern ein Chip aus der Kompaktklasse. Lesen Sie im Test, welche Folgen dies für die Bildqualität hat.
Pentax Q
Pentax Q

Das Gehäuse der Pentax Q gehört zu den kleinsten, die im Systemkamerasegment zu finden sind. Allerdings hat die Gehäusegröße auch einen entscheidenden Nachteil: Ist die Kamera an ein Stativ geschraubt, lässt sich das Objektiv nur noch schwer bedienen, da es auf der Stativplatte festgeklemmt ist.

Handhabung der Pentax Q: Übersichtliche Bedienelemente, aber teils unpraktisches Menü

An der Gehäusevorderseite der Pentax Q sitzt ein Drehrad mit vier durchnummerierten Einstellungsmöglichkeiten. Diese können Sie mit Filtern und Effekten belegen, um schnell Zugriff darauf zu haben. Lichtempfindlichkeit, Belichtungskorrektur und Weißabgleich lassen sich direkt über entsprechende Tasten ändern.

HANDHABUNG

Pentax Q

Bedienung und Menüstruktur

einfach

Abmessungen L x B x H), Gewicht

98 x 58 x 31 Millimeter / 301 Gramm

Arbeitsgeschwindigkeit

schnell

Qualität Bildschirm

sehr scharf

Handbuch: ausführlich / deutsch / gedruckt / als PDF

ja / ja / ja / ja

Unpraktisch fanden die Tester, dass die Kamera beim Navigieren durch mehrseitige Bedienmenüs nicht automatisch auf die nächste Seite springt. Das müssen Sie manuell erledigen. Dafür gab die Arbeitsgeschwindigkeit der Pentax Q keinen Anlass zur Klage: Die Auslösegeschwindigkeit war kurz, und die Kamera war auch zwischen den Aufnahmen schnell wieder einsatzbereit. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass sie die Bildvorschau ausschalten.