PCs aus der Ferne verwalten

Schulze ist freier Autor der Website CIO.de und dem CIO-Magazin.

Fernwartungs-Tools sind oft teuer oder wenig leistungsfähig. Einen gelungenen Kompromiss geht hingegen die Remote-Administrations-Lösung "Anyplace Control" (http://www.anyplacecontrol.de/) des Anbieters Anyplace Control Software aus der Ukraine ein.

Anyplace Control beherrscht zwei Betriebsmodi, die sich auch auf das Preismodell auswirken. Zum einen kann die Verbindung zwischen Host und Client direkt hergestellt werden. Die Basic-Variante ist auf diese Methode beschränkt und kostet einmalig 27 Euro für eine Einzelplatzlizenz. Die hier getestete Premium-Version verfügt zusätzlich noch über einen Verbindungsmodus, bei dem die zu verwaltenden PCs auf einem zentralen Server des Anbieters gespeichert werden. Dieses ist vor allem dann von Vorteil, wenn es sich dabei um mobile Clients oder PCs im Home Office der Mitarbeiter handelt. Hierfür berechnet der Hersteller eine jährliche Gebühr zwischen sieben und 36 Euro pro Maschine, je nach Anzahl der Rechner.

Anyplace Control lässt sich extrem einfach bedienen. Alle notwendigen Konfigurationen bis hin zur Einstellung der Windows-Firewall erledigt das Werkzeug automatisch. Zur Administration des Rechners bietet das Tool vier Methoden an: Der Admin kann den PC einfach überwachen und sich dazu die Windows-Oberfläche der entfernten Maschine anzeigen lassen. Will er eingreifen, wechselt der Systemverwalter auf "Steuerung" und erhält damit die Kontrolle über Maus und Tastatur. Zudem ist es möglich, einen Dateitransfer zum entfernten Rechner zu starten oder diesen direkt aus dem Admin-Modul heraus herunterzufahren. (Jan Schulze)

CW-Fazit: Anyplace Control ist eine relativ preiswerte, aber dennoch funktional umfassende Lösung zur Fernwartung von PCs. Sie eignet sich durch die einfache Bedienung auch für kleinere Unternehmen.