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PC-Verkäufe in Europa steigen

06.05.1999
Aldi sei Dank

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – Im ersten Quartal 1999 wurden in Europa mehr als sieben Millionen PCs verkauft. Dies geht aus einer Studie des Marktforschungsunternehmens Dataquest hervor. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg die Zahl um rund 20 Prozent und strafte damit Analysten Lügen, die nach der Wachstumsphase von 1998 eine Beruhigung des Marktes prophezeit hatten. Während der Unternehmensbereich lediglich um 13 Prozent zulegen konnte, stieg der Absatz im Consumer-Segment um mehr als 60 Prozent – nicht zuletzt durch die Massenverkäufe in Supermärkten à la Aldi.

Die Spitzenposition hält weiterhin Compaq mit einem Marktanteil von 16 Prozent. Auf die zweite Stelle vorgeschoben hat sich Dell, gefolgt von der um einen Platz abgerutschten IBM. Den undankbaren vierten Platz nimmt Fujitsu ein. Das Unternehmen konnte seinen PC-Absatz immerhin um 47 Prozent steigern. Die Hersteller sehen die Marktentwicklung allerdings auch mit einem weinenden Auge, denn die Margen werden immer geringer. Durch den Preisverfall hat sich der Gesamtumsatz trotz der steigenden Verkaufszahlen reduziert.