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PC-Absatz in Asien stabilisiert Zuwachsraten

08.09.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Im dritten Quartal werden weltweit rund 33,4 Millionen PCs verkauft, schätzen die Marktforscher von IDC. Das bedeute ein Wachstum von über 10 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal und von 18,5 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

IDC widerspricht mit diesen Zahlen einer Prognose des Marktforschungsinstituts Bancorp Piper Jaffray. Dessen Analyst Ashok Kumar erklärte, der weltweite PC-Absatz im dritten Quartal werde nicht einmal die 12prozentige Steigerung verzeichnen, die Wall-Street-Analysten erwarteten.

Laut IDC hat Kumar jedoch mit einer Prognose recht: Das Wachstum in Europa im dritten Quartal verlaufe mit 7,5 Prozent moderat. Die Triebkraft für das weltweite Wachstum sei jedoch die enorme Nachfrage in Asien: Dieser Markt legt IDC-Analysten zufolge im dritten Quartal um 35 Prozent zu.

Die Top-5-Anbieter des zweiten Quartals im weltweiten PC-Markt sind laut IDC: Compaq mit über 4 Millionen, Dell mit rund 3,5, HP mit 2,26 und Fujitsu mit 1,4 Millionen verkauften PCs.

In den USA sieht es etwas anders aus: Hier führt Dell mit rund 2,3 Millionen verkauften PCs. Compaq liegt auf dem zweiten Platz mit rund 1,7 Millionen PCs. Es folgen HP (1,2 Millionen), Gateway (963.000) und IBM (713.000)

PC-Hersteller Dell jedenfalls ist mit den Verkäufen im dritten Quartal zufrieden. Der Direktvertreiber erwartet für das gesamte Jahr eine Absatzsteigerung von 30 Prozent. "Das sind wieder Ergebnisse, wie wir sie vor einigen Jahren hatten", freut sich Dell-Sprecher T.R. Reid.