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Paul Allen verlässt Microsoft-Vorstand

29.09.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Paul Allen wird sich nach dem Ablauf seiner Amtsperiode als Mitglied in Microsofts Board of Directors am 9. November nicht erneut zur Wahl stellen. Dies geht aus Unterlagen hervor, die das US-Unternehmen gestern bei der US-Börsenaufsicht einreichte. Allen, der Microsoft 1975 zusammen mit Bill Gates gründete, wird der Company jedoch als strategischer Berater erhalten bleiben. Als Gründe für seinen Austritt nannte der Manager andere Interessen sowie das Bedürfnis, sich statt der operativen Tätigkeiten wieder mehr der Technologie und Produkten zu widmen.

Aus dem Microsoft-Board ausscheiden wird zudem Richard Hackborn. Die beiden Plätze sollen nicht neu besetzt werden, da die Redmonder die Größe des Verwaltungsrates von derzeit acht auf sechs reduzieren wollen.