Patent für Duftübertragung per Handy beantragt

05.05.2008
Zwei Unternehmen haben ein Patent angemeldet, das die Verbreitung von Gerüchen über das Handy beschreibt. Ein Behälter von der Größe einer SD-Karte soll verschiedene Aromen beinhalten, die beim Eintreffen einer E-Mail, SMS oder MMS abgegeben werden.

Die Suche nach der nächsten Killer-Applikation für das Handy geht weiter. Nach den Vorstellungen der beiden Unternehmen "Institut für Sensorikforschung und Innovationsberatung" (isi GmbH) und "conVisual", handelt es sich dabei un die Verbreitung von Gerüchen. Dafür haben sie ein Patent angemeldet, dass es dem Anwender erlaubt, "Düfte an ein entsprechend ausgestattetes Handy zu verschicken".

Kommt also bald die SMS-Stinkbombe vom eifersüchtigen Ex-Freund oder Veilchengrüße per Telefon am Valentinstag? Wohl nicht so schnell, schließlich wurde das Patent jetzt erst angemeldet. Es beschreibt einen Behälter in der Größe einer SD-Speicherkarte, der eine Vielzahl verschiedener Düfte enthält. Bekommt der Dufthandy-Besitzer eine SMS, MMS oder E-Mail, die einen gespeicherten Geruch beschreibt, wird dieser ausgestoßen.

Es gibt bereits Ansätze, den Handynutzer mit Gerüchen einzunebeln. Doch nur in den wenigsten Fällen reichten sie über den Konzeptstatus hinaus. Etwas einfacher ist das 2005 von Hyundai vorgestellte Handy MP280, bei dem ein Zerstäuber beim Öffnen des Klapphandys Parfüm versprüht. Anfang 2007 versuchte sich Sony Ericsson mit einer Reihe von Mobiltelefonen für den japanischen Netzbetreiber NTT DoCoMo. Deren Oberflächen waren mit einem bestimmten Aroma präpariert, das den Nutzer während des Gespräches entspannen sollte.

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