IT & Business Excellence

Outsourcing bei den Südwestdeutschen Salzwerken

Partnerwechsel ohne Projektmeetings

Schulze ist freier Autor der Website CIO.de und dem CIO-Magazin.
Der Outsourcing-Dienstleister der Südwestdeutschen Salzwerke stellte den Service für Fremdfirmen ein. Also mussten die Human Capital Management (HCM)-Systeme von SAP umziehen. Um pragmatisch den Wechsel zu managen, verzichteten die Projektmanager auf zeitraubende Meetings.
Angelika Schwartz, IT-Leiterin im SWS-Konzern zu den Kriterien für die Auswahl des neuen Dienstleisters: "An erster Stelle stehen große Erfahrung und namhafte Referenzen im Betrieb von SAP HCM Systemen. Dabei legen wir großen Wert auf den Betrieb in einem Hochsicherheitsrechenzentrum. Wichtig war uns außerdem, dass der Anbieter alles aus einer Hand liefern kann: sowohl den Basisbetrieb und die Applikationsbetreuung als auch die Projektabwicklung."
Angelika Schwartz, IT-Leiterin im SWS-Konzern zu den Kriterien für die Auswahl des neuen Dienstleisters: "An erster Stelle stehen große Erfahrung und namhafte Referenzen im Betrieb von SAP HCM Systemen. Dabei legen wir großen Wert auf den Betrieb in einem Hochsicherheitsrechenzentrum. Wichtig war uns außerdem, dass der Anbieter alles aus einer Hand liefern kann: sowohl den Basisbetrieb und die Applikationsbetreuung als auch die Projektabwicklung."

Dass Outsourcing-Deals auch in die Brüche gehen können, ist nichts Neues. Dass aber ein langjähriger Outsourcing-Partner diesen Geschäftszweig einstellt und nicht mehr für Unternehmen außerhalb des eigenen Konzerns tätig wird, kommt nicht alle Tage vor. Doch in diese unangenehme Situation geriet die Südwestdeutsche Salzwerke AG mit Sitz im schwäbischen Heilbronn: Bis Ende des Jahres 2009 musste unbedingt ein neuer Dienstleister gefunden werden, der die HCM (Human Capital Management)-Systeme von SAP weiter betreuen kann.

Angelika Schwartz, IT-Leiterin im SWS-Konzern, nennt die Kriterien für die Auswahl des neuen Dienstleisters: "An erster Stelle stehen große Erfahrung und namhafte Referenzen im Betrieb von SAP HCM Systemen. Dabei legen wir großen Wert auf den Betrieb in einem Hochsicherheitsrechenzentrum. Wichtig war uns außerdem, dass der Anbieter alles aus einer Hand liefern kann: sowohl den Basisbetrieb und die Applikationsbetreuung als auch die Projektabwicklung." Die Wahl fiel auf die Karlsruher Orga GmbH, ein Tochterunternehmen des auf Banken spezialisierten IT-Dienstleisters Fiducia IT AG.

Umzug mit Release-Wechsel

Im Rahmen des Umzugs waren zudem einige Aktualisierungen geplant, darunter ein Release-Wechsel der zweistufigen SAP HCM-Landschaft von Version 4.6C auf den Release ECC 6.0. Gleichzeitig sollte die bestehende Oracle-Datenbank auf das SAP-eigene Open-Source-Datenbank-System MaxDB migiert werden. Und schließlich galt es noch, die Rechenzentrumsmigration des Benzing Servers einschließlich der Umstellung und Anpassungen sämtlicher Zeit-, Zutritts- und BDE-Terminals und der Schnittstellen zum SAP HCM und SAP ERP zu bewerkstelligen.

Die Zeit für die Umsetzung einschließlich aller Tests war mit nur vier Monaten sehr knapp bemessen. Denn sowohl das HCM- als auch das Benzing-System mussten von Orga als so genannte "Black Box" übernommen werden, da nur Teildokumentationen des vorherigen Dienstleisters vorhanden waren. Die frühere Lösung verfügte außerdem über zahlreiche Modifikationen und Eigenlösungen. Um das anspruchsvolle Projekt zu einem Erfolg zu führen, waren ein straffes Projektmanagement und hohe Fachkompetenz auf allen beteiligten Seiten unabdingbar.

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