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Parthus fusioniert mit DSPs Lizenzsparte

08.04.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der irisch-kalifornische Chipdesigner Parthus Technologies ist eine Fusion mit Ceva, der Lizenzierungssparte des amerikanisch-israelischen Halbleiterherstellers DSP Group, eingegangen. Resultat ist Parthusceva, ein Designer von Chips und Software für mobile Internet-Anwendungen mit mehr als 400 Mitarbeitern. DSP wird mit 50,1 Prozent Hauptaktionär des neuen Unternehmens, die Parthus-Anleger sollen die verbleibenden 49,9 Prozent der Aktien erhalten. Außerdem werden die Parthus-Aktionäre mit rund 60 Millionen Dollar ausbezahlt. Die Fusion soll Ende September abgeschlossen sein.

Parthus begründete den Merger mit Forderungen von Kunden wie Samsung oder ST Microelectronics nach stärker integrierten Komponenten und einer Verringerung der Zuliefererzahl. DSP wiederum hatte bereits seit mehreren Monaten nach einem Abnehmer für seine Lizenzierungssparte gesucht. Grund dafür waren Interessenskonflikte mit dem Produktionsbereich, da dieser in direkter Konkurrenz mit den lizenznehmenden Chipherstellern stand. (mb)