Virtualisierung

Parallels virtualisiert XP in Windows 7

Zur leichteren Migration von Windows-XP-Anwendungen lädt Parallels zum Betatest seiner Desktop-Virtualisierungslösung für Windows 7 ein.

Wer sich auf die nächste Version des Microsoft-Betriebssystems Windows 7 vorbereiten will, hat laut Parallels eine Sorge weniger: Mit der nächsten Generation der Parallels Desktopvirtualisierung für Windows sollen Anwender ihre Daten und Programme einfach unter Windows 7 weiter nutzen können. Bereits jetzt sei das Interesse an Windows 7 deutlich zu spüren, wie sich an den zu erwartenden 2,5 Millionen privaten und geschäftlichen Testern sowie den zahlreichen zustimmenden Berichten ablesen lässt, heißt es bei Parallels. Dennoch würden Experten für viele Benutzer Schwierigkeiten wegen Kompatibilitätsproblemen bei essenziellen Anwendungen oder fehlender Treiber beispielsweise für ältere Scanner erwarten. Parallels will diese Hürden mit seinem Virtualisierungsprodukt überwinden helfen.

SmartSelect mit im Boot

Die neue Lösung verfügt über einen adaptiven Hypervisor, der die Systemleistung automatisch an den Bedarf der virtuellen Maschine anpasst sowie über die bereits verfügbaren Kohärenz- und SmartSelect-Techniken verfügt. Sie ermöglichen es, dass Kunden verschiedene Windows-Betriebssysteme und ihre Anwendungen nahtlos nebeneinander betreiben können, ohne dass sie das im Hintergrund laufende zweite Betriebssystem wahrnehmen. Beispielsweise lässt sich mit einem Mausklick bestimmen, ob eine Datei mit einem Programm aus dem virtuellen Windows oder von Windows 7 geöffnet wird. Der Nutzer sieht nur das Anwendungsfenster des virtuellen Programms, aber nicht den störenden virtuellen Windows-Desktop.

Migration mit Parallels Transporter

Zu den weiteren Features gehören der 3D-Grafiksupport, eine umfassende USB-Kompatibilität sowie eine laut Parallels sehr gute Performance. Die Software wird zudem Migrationswerkzeuge wie den neuen "Parallels Transporter" enthalten, mit dem Nutzer ihre Anwendungen und Daten von älteren Windows-Betriebssystemen wie Windows 2000, XP oder auch Vista in ihrer Windows-7-Installation verwenden können. Besonders wichtig für Nutzer typischer Mittelklasse-PCs: Der Prozessor des Windows-7-Rechners muss anders als bei anderen Virtualisierungsprodukten nicht über eigene Virtualisierungs-Features (AMD-V oder Intel VT) verfügen.

Jetzt lädt Parallels End- und Firmenkunden ein, sich für den Betatest der neuen Virtualisierungslösung anzumelden (Informationen und Registrierung).