Tipps zum umweltfreundlichen Drucken

Papier ist teuer

Thomas Pelkmann ist freier Journalist in Köln.
Anzeige  Ein Unternehmen gibt pro Jahr durchschnittlich rund sechs Prozent seines Gesamtumsatzes allein fürs Drucken aus. Welche Auswirkungen das auf die Umwelt hat, wissen die wenigsten.
Druckkosten machen rund sechs Prozent des Umsatzes aus, hat Lexmark ausgerechnet. Ein guter Grund, über diese Ausgaben nachzudenken, findet der Druckerhersteller.
Druckkosten machen rund sechs Prozent des Umsatzes aus, hat Lexmark ausgerechnet. Ein guter Grund, über diese Ausgaben nachzudenken, findet der Druckerhersteller.
Foto: Kyocera

Haben Sie ein schlechtes Gewissen, wenn Sie einen funktionierenden Drucker gegen einen neuen eintauschen, weil eine Reparatur zu teuer wäre? In Europa beantworten immerhin rund zwei Drittel der Teilnehmer einer Umfrage von Lexmark diese Frage mit "Ja, natürlich" oder "Ja, schon".

Das Meinungsforschungsinstitut Ipsos hatte im März und April dieses Jahres dafür mehr als 10.000 Druckernutzer aus 15 Ländern befragt. In Deutschland ist dieses Bewusstsein offenbar nicht so ausgeprägt; hier sagen 35 Prozent "Nö, nicht besonders" und gar 28 Prozent "Nee, kein bisschen".

Eine von fünf gedruckten Seiten, hat Lexmark ausgerechnet, werde unnötig ausgegeben, immerhin also 20 Prozent aller Ausdrucke. Empfinden Sie deshalb ein leichtes Schuldbewusstsein, wenn Sie beim Drucken unnötig Papier verbrauchen? "Klar", sagten drei Viertel der Welt, während in Deutschland die Hälfte schlicht mit "Nein" antwortet.

Sind die Deutschen also im Vergleich zur Restwelt besonders wenig umweltbewusst? Das kann man so nicht sagen, auch wenn Lexmark feststellt, dass Papier der mit Abstand größte Umweltfaktor beim Drucken ist. Mehr noch als Herstellung und Entsorgung, mehr noch als Toner oder Tinte schlägt der Papierverbrauch in der Ökobilanz zu.