Panda Security registriert Invasion der Rootkits

Diego Wyllie hat Wirtschaftsinformatik an der TU München studiert und verbringt als Softwareentwickler und Fachautor viel Zeit mit Schreiben – entweder Programmcode für Web- und Mobile-Anwendungen oder Fachartikel rund um Softwarethemen.
2007 hat Panda Security fast dreimal mehr Rootkits aufgespürt als im Vorjahr. Den starke Anstieg um 272 Prozent erklärt Panda damit, dass Rootkits immer öfter eingesetzt werden, um Prozesse von Schadprogrammen auf infizierten Computern zu verheimlichen.

Rootkits öffnen anderen Schädlingen Tür und Tor, um in ein System eindringen und schädliche Funktionen ausführen zu können. Ihre Bestimmung ist das Verstecken von Malware und deren Spuren. Daher tauchen laut Panda neben den klassischen Rootkits vermehrt Schädlinge auf, die mit Rootkit-Funktionalitäten ausgestattet und dadurch in der Lage sind, ihre eigenen Spuren zu verwischen. Diese so genannten "hybriden Schädlinge" erweitern die bereits existenten Funktionen einer Malware-Art um die Tarnfähigkeit eines Rootkits. Mittels dieser Technik graben sich die Schadprogramme auf den Rechnern so tief ein, dass sie für traditionelle Virenscanner praktisch unsichtbar werden, so Panda.