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Panasonic und Toshiba schließen gemeinsames Bildröhrenwerk in Esslingen

02.12.2005
Weil LCD- und Plasma-TVs immer billiger werden, sinkt die Nachfrage nach Röhrenfernsehern. Panasonic und Toshiba haben jetzt Konsequenzen gezogen.

Wie die Matsushita Toshiba (MT) Display Co. Ltd., ein Joint Venture der beiden japanischen Elekronikkonzerne Matsushita (Markenname Panasonic) und Toshiba, bekannt gab, sollen die Bildröhrenwerke in Esslingen und Troy, Ohio, noch vor Ende März 2006 geschlossen werden. In einer Stellungnahme kündigte die IG Metall an, um den Erhalt der 620 Arbeitsplätze bei der MT Picture Display Germany GmbH in Esslingen zu kämpfen. Ähnlich wie in Baden-Württemberg sollen auch die 727 Stellen in der Niederlassung in Ohio ersatzlos gestrichen werden. Dort werden Bildröhren für Fernseher und Projektions-TVs für den US-Markt gefertigt. Ihre Entscheidung für die Schließung der Werke begründeten die Betreiber mit dem drastischen Preisverfall bei Bildröhren begründet. Da die Geräte zunehmend durch Flachbildschirmen ersetzt würden, sei der Bedarf an Röhren zudem stark rückläufig. (mb)