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Palm übertrifft die Erwartungen

26.09.2000
Handheld-Weltmarktführer Palm hat für das erste Quartal seines laufenden Geschäftsjahres (Ende: 1. September) einen Nettogewinn von 19,7 Millionen Dollar

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Handheld-Weltmarktführer Palm hat für das erste Quartal seines laufenden Geschäftsjahres (Ende: 1. September) einen Nettogewinn von 19,7 Millionen Dollar oder drei Cent pro Aktie ausgewiesen. Abzüglich außergewöhnlicher Belastungen betrug der Gewinn vier Cent je Aktie und übertraf damit die Erwartungen der Finanzwelt (laut First Call/Thomson zwei Cent). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte der Profit 9,7 Millionen Dollar oder zwei Cent je Anteilschein betragen. Auch beim Umsatz konnte der Hersteller ordentlich zulegen: Die Einnahmen wurden von 176,5 Millionen Dollar im Vorjahresquartal auf 401 Millionen Dollar mehr als verdoppelt, laut Palm das stärkste Wachstum übers Jahr seit zehn Quartalen. Die Analysten hatten mit 385 bis 390 Millionen Dollar gerechnet.

Ingesamt verkaufte Palm im abgeschlossenen Dreimonatszeitraum 1,5 Millionen PDAs (Personal Digital Assistants), im Vorjahresquartal waren es 600 000 gewesen. Die Zahl hätte nach Einschätzung von Analysten noch weit höher ausfallen können, hätte die Company nicht - wie der Rest der Branche auch - unter Lieferengpässen bei wichtigen Komponenten gelitten. "Die Nachfrage ist da, und wenn man sich die Auftragslage ansieht, hätte Palm wohl noch 50 Prozent mehr Geräte verkaufen können", mutmaßt etwa Paul Sagawa von Sanford Bernstein.