Leistung und Kosten besser im Blick

Outsourcing - profitieren und profilieren

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Anzeige  Outsourcing schafft nicht nur Transparenz bei Kosten und Leistung. Die IT-Abteilung kann dadurch auch ihre Rolle im Unternehmen stärken und sich dem Business gegenüber als Partner positionieren, behaupten die Berater von Lünendonk.

Von allen Querschnittsfunktionen im Unternehmen akzeptiert das Management die IT am stärksten als Business Partner. Zu weiteren Funktionen zählen Personal, Finanzen/Controlling, Einkauf, Logistik, Facility Management und Allgemeine Verwaltung. Diese Position hat sie durch Outsourcing gewonnen. Das geht aus der Studie "Wertbeitrag durch strategische externe Dienstleister für IT- und Personalaufgaben" des Beraters Lünendonk aus Kaufbeuren hervor. Teilgenommen haben 113 Geschäftsführer, Vorstände, Bereichsleiter und Chief Financial Officer (CFO).

These des Beraters von Lünendonk: Wer auslagert, bekommt einen Überblick über Kosten und Leistungen und kann diese besser darstellen. Diese Transparenz kann der internen Positionierung dienen. CIOs profitieren davon, dass sie viel nach draußen geben.

Wie die einzelnen Querschnittsfunktionen aus Sicht des Managements abschneiden.
Wie die einzelnen Querschnittsfunktionen aus Sicht des Managements abschneiden.

In Zahlen stellt sich das wie folgt dar: Auf einer Skala von eins (Funktion ist ein Business Partner) bis fünf (Funktion ist eine reine Verwaltungskostenstelle) erhält die IT mit einem Mittelwert von 2,78 die beste Bewertung. Es folgen Personal (3,19), Finanzen/Controlling (3,30), Einkauf (3,39), Logistik (3,40), Facility Management (3,49) und Allgemeine Verwaltung (3,72).

Laut der Studie arbeitet nur eine Minderheit von sieben Prozent der Unternehmen überhaupt nicht mit externen IT-Dienstleistern zusammen. 28 Prozent dagegen lagern mehr als die Hälfte der IT-Aufgaben aus. Vor allem große Unternehmen ab 1.000 Mitarbeitern sourcen viel aus.

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