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Outsourcing: Die meisten US-Jobs bleiben im Lande

11.06.2004

Das US-amerikanische Bureau of Labor Statistics hat interessante Zahlen vorgelegt: Insgesamt 16.021 Jobs gingen im ersten Quartal 2004 durch räumliche Verlagerung von Aufgaben verloren. Von den verlagerten Stellen gingen wiederum "nur" 4633 ins Ausland. Davon blieben wiederum 2976 im gleichen Unternehmen, und lediglich 1657 (10,3 Prozent) gingen an andere Firmen. Erfasst wurden in der Statistik allerdings nur Firmen mit mehr als 50 Mitarbeitern und Entlassungen von mehr als 50 Mitarbeitern gleichzeitig, so dass die Zahlen vermutlich ausreichend Munition für beide Seiten in der aktuellen hitzigen Diskussion darüber liefern, ob amerikanische Jobs zunehmend ins Ausland abwandern. (tc)