Neu von Google

Outlook als Frontend für Google Apps

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Auch Google weiß, dass viele Knowledge Worker E-Mail und PIM (Personal Information Management) gern mit Microsoft Outlook erledigen.
Steve Ballmers Albtraum - vorne Outlook, hinten Google Apps.
Steve Ballmers Albtraum - vorne Outlook, hinten Google Apps.

Google möchte aber Unternehmen mit seiner Enterprise-Sparte gern auf seine Cloud-Programmsammlung "Google Apps" locken. Damit die Endnutzer bei einem Wechsel nicht auf ihr geliebtes Outlook verzichten müssen, gibt es jetzt "Google Apps Sync for Microsoft Outlook". Dabei handelt es sich um ein Outlook-Plug-in, mit dem das Microsoft-Programm auf Google Mail und Kalender statt auf einen Exchange-Server zugreift. Erhältlich ist die neue Software allerdings nur für zahlende Premier-Kunden von Google Apps beziehungsweise Bildungseinrichtungen, für die die Education Edition kostenlos ist.

Google Apps Sync für Microsoft Outlook gleicht E-Mail, Kalender und Kontakte zwischen Google Apps und Outlook ab. Für die E-Mails benutzt das Plug-in das Offline-Protokoll von Google Mail, das nach Angaben von Google deutlich schneller arbeitet als IMAP oder andere Methoden. Bei der Terminplanung werden Free/Busy-Abfrage und das Globale Adressbuch unterstützt. Damit lassen sich Meetings schnell und unabhängig davon ansetzen, ob die Mitarbeiter den Kalender von Google oder Outlook verwenden.

Google stellt außerdem ein Migrations-Tool bereit, mit dem Mitarbeiter mit zwei Mausklicks ihre Daten aus Exchange oder Outlook nach Google Apps kopieren können. Die Funktionsweise von Google Apps Sync for Microsoft Outlook erläutert ein Video bei YouTube.