Tipp für Microsofts E-Mail-Client

Outlook: Absturz beim Drucken von Mails verhindern

Thomas Rieske arbeitet seit Oktober 2002 als freiberuflicher IT-Fachjournalist und Autor. Zu den Themenschwerpunkten des Diplom-Übersetzers zählen unter anderem Computersicherheit, Office-Anwendungen und Telekommunikation.
Ärgerlich, wenn man Nachrichten oder Attachments - beispielsweise zu Archivierungszwecken - ausdrucken will und Outlook bei diesem simplen Vorgang ohne Fehlermeldung abstürzt. Nicht immer ist der E-Mail-Client allerdings selbst die Ursache.

Lösung: Microsoft Outlook besitzt eine Programmierschnittstelle, mit der andere Anwendungen sich als Add-ins einklinken können. Wenn eine dieser Erweiterungen nicht richtig funktioniert, kann es dazu führen, dass Outlook bei bestimmten Funktionen abstürzt - in der Regel beim Drucken. Der erfolgversprechendste Ansatz besteht daher darin, testweise alle Add-ins abzuschalten.

Management: Erweiterungen für Microsoft Outlook lassen sich über die Optionen verwalten und zu Testzwecken vorübergehend deaktivieren.
Management: Erweiterungen für Microsoft Outlook lassen sich über die Optionen verwalten und zu Testzwecken vorübergehend deaktivieren.

Klicken Sie dazu in Outlook auf Datei / Optionen und wechseln über den Navigationsbereich links zum Abschnitt Add-Ins. Wählen Sie unten aus dem Pulldown-Menü Verwalten den Eintrag COM-Add-Ins, und klicken Sie auf die danebenstehende Schaltfläche Gehe zu. Dann entfernen Sie alle Häkchen vor den Checkboxen und bestätigen anschließend mit Klick auf OK. Starten Sie zum Schluss Outlook neu.

Der Hauptteil der Arbeit beginnt jedoch erst anschließend. Wenn der Fehler verschwunden ist, binden Sie die Erweiterungen einzeln nacheinander wieder ein, bis er erneut auftritt. Damit haben Sie die schuldige Komponente ermittelt und können sie entweder deaktiviert lassen, falls Sie deren Funktionen ohnehin nicht benötigen, oder recherchieren, ob der Hersteller ein Update für sie bereitstellt.

Produkte: Der Trick funktioniert mit allen aktuellen Versionen von Outlook.

Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag der CW-Schwesterpublikation TecChannel. (mhr)