Gadget des Tages

Otto - Hackbare Kamera mit Raspberry Pi nimmt animierte GIFs auf

Alexander Dreyßig betreut als Portal Manager das Online-Angebot des TecChannel. Neben seinen umfangreichen Tätigkeiten im Bereich Content Management ist er als Autor im Bereich Hardware- und IT-Gadgets aktiv.
Mit der Otto bietet Next Thing Co. eine Kamera, die nicht nur animierte GIFs aufnehmen kann, sondern zudem auch hackbar sein soll.

Bei einem Blick auf die Features der Otto überkommt einem unweigerlich die Frage, braucht man sowas wirklich? Aber wie viele andere Gadgets auch, steht hier der Spaß und weniger der Nutzen im Vordergrund. Und Spaß machen könnte die Kamera Technik-Enthusiasten wirklich.

Im Inneren der Kamera arbeitet ein Rasperry Pi. Die Auflösung liegt bei 5 Megapixeln. Zudem sollen sich Videos in HD-Qualität aufnehmen lassen.

Durch Betätigung des Kurbelschalters an der Oberseite der Kamera lassen sich animierte GIFs produzieren. Alternativ stehen eine Unzahl verschiedener Modes bereit, die über eine Smartphone-App auf die Kamera geladen werden können. Die Modes sollen wie Apps funktionieren. Jeder Mode soll eine andere Art von Aufnahme ermöglichen. So sollen sich beispielsweise Zeitrafferaufnahmen realisieren lassen. Einmal geschossene Aufnahmen landen dann via Wi-Fi direkt auf dem Smartphone und können in sozialen Netzwerken geteilt werden.

Die Otto ist so konzipiert, dass sie zum sie sich beliebig erweitern und umbauen lässt. Experimentierfreudige Nutzer sollen die Kamera so mit selbst entworfener Hardware ihren Vorlieben anpassen können. Darüber hinaus soll sich auch die Software umschreiben lassen.

Wer sich eine der Kameras sichern möchte, kann dies über die Kickstarter-Kampagne der Erfinder tun. Pro Kamera werden umgerechnet knapp 150 Euro fällig.