Intel-Chef

Otellini tritt im Mai 2013 ab

Martin Bayer
Spezialgebiet Business-Software: Business Intelligence, Big Data, CRM, ECM und ERP; mitverantwortlich für die Entwicklung von Themenschwerpunkten; Betreuung von News und Titel-Strecken in der Print-Ausgabe der COMPUTERWOCHE.
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Paul Otellini, Chief Executive Officer (CEO) von Intel, wird im Mai kommenden Jahres zurücktreten.
Intel-Chef Paul Otellini, hier mit einem Smartphone-Prototypen auf der CES in Las Vegas Anfang des Jahres
Intel-Chef Paul Otellini, hier mit einem Smartphone-Prototypen auf der CES in Las Vegas Anfang des Jahres
Foto: Intel

Dies habe der Manager selbst entschieden, gaben die Verantwortlichen des weltweit größten Halbleiterherstellers bekannt. Nach 40 Jahren bei Intel und acht Jahren als CEO sei es an der Zeit, etwas Neues anzugehen und den Weg freizumachen für eine neue Management-Generation, begründete Otellini seine Entscheidung. Er werde gemeinsam mit dem Vorstand daran arbeiten, die kommende sechsmonatige Übergangsphase reibungslos über die Bühne zu bringen. Außerdem will der Manager dem Unternehmen auch künftig beratend zur Seite stehen.

Chairman Andy Bryant bezeichnete Otellini als "starken Führer, der Intel durch schwierige Zeiten und Marktbedingungen gesteuert" habe. Derzeit kämpft Intel mit Problemen, weil das weltweite PC-Geschäft schwächelt und im Geschäft mit Chips für mobile Endgeräte der Anschluss verpasst wurde.

Das Unternehmen will intern und extern nach einem geeigneten Nachfolger suchen. Die Kandidaten-Kür scheint bereits eröffnet. So wurden Renee James aus dem Softwarebereich, COO Brian Krzanich und Finanzchef Stacy Smith zu Executive Vice Presidents ernannt.

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