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Orion Multisystems bringt Supercomputer mit 96 Prozessoren für den Desktop

26.04.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Orion Multisystems hat mit dem "DS-96" eine neue Baureihe von "Personal Supercomputern" vorgestellt. Das Gerät ist etwas größer als ein herkömmlicher Tower (43 mal 68 mal 64 Zentimeter) und mit 96 CPUs (à 1,2 Gigahertz, x86-Architektur) sowie bis zu 192 Gigabyte RAM ausgestattet.

Passt unter den Schreibtisch: Der Orion Multisystems DS 96.

Das System arbeitet auf Cluster-Basis mit dem Linux-System "Fedora Core 2" (mit Kernel 2.6.6 und angepassten Treibern), einer Weiterentwicklung der einstigen Desktop-Distribution "Red Hat Linux 9" (Computerwoche.de berichtete). Vorgesehen ist eine Festplattenkapazität bis zu 9,6 Terabyte (= 9600 Gigabyte). Dabei lässt sich jeder einzelne Knoten mit 2,5-Zoll-Laufwerk bestücken.

Laut Hersteller erreicht der DS-96 im Linpack-Benchmark eine Leistung von 110 Gigaflops (110 Milliarden Fließkommaberechnungen pro Sekunde). Der Spitzenwert soll bei 220 Gigaflops liegen.

Der Rechner kommt mit der Haushaltsstromversorgung von 220 Volt aus und nimmt bis zu 1500 Watt Leistung auf. Im Preis von rund 77.000 Euro sind eine doppelt ausgelegte 10-Gigabit-Ethernet-Karte und zwölf Ports für Gigabit-Ethernet-Switching enthalten. (lex)