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Oregon plant Gesetz zum Einsatz von Open-Source-Software

07.03.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Oregon könnte der erste US-Bundesstaat werden, der gesetzlich vorschreibt, dass Behörden bei der Beschaffung von IT-Systemen Open-Source-Software in Betracht ziehen müssen. Der vergangene Woche eingebrachte Open Source Software for Oregon Act würde Staatsbedienstete zudem darauf verpflichten, beim Einkauf auf Produkte zu verzichten, die nicht auf offenen Standards aufsetzen. Vorgeschlagen hat das Gesetz der republikanische Politiker Phil Barnhart. Mit Blick auf das schrumpfende Haushaltsbudget erhofft er sich unter anderem Kostenvorteile. Der US-Bundesstaat Kalifornien berät ebenfalls ein Gesetz zur Förderung quelloffener Software. (wh)