Tuxedo 12c

Oracle stellt Applikations-Server vor

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Der "Tuxedo 12c" von Oracle soll eine ähnliche Skalierbarkeit und Leistung wie ein Mainframe bieten.

Die neue Version des Applikations-Servers "Tuxedo 12c" eignet sich nach Angaben von Oracle für konventionelle wie auch Cloud-Anwendungen. Dabei ist der Server auf die Verwendung mit der Software "Exalogic Cloud" abgestimmt und soll bei der Zusammenarbeit mit der Fusion-Middleware und der Datenbank "11g" eine ähnliche Skalierbarkeit und Leistung wie ein Mainframe bieten. Zudem verspricht das Unternehmen mit Shared Memory die schnellere Kommunikation zwischen einzelnen Prozessen.

Das Überwachen und Verwalten von Anwendungen übernimmt Oracles "Enterprise Manager 12". Daneben seien auch das Deployment per Konfigurationsassistent und der Domain-übergreifende Workload mit dem Tuxedo 12c effizienter. Schließlich erlaube das System die parallele Verwendung von C-, C++-, PHP-, Java-, Cobol-, Python- und Ruby-Anwendungen.

Neben der Veröffentlichung des Applikations-Servers kündigte Oracle "Tuxedo ART" (Application Runtime) in der Version 12c an, mit dem auch Mainframe-Anwendungen auf der Plattform laufen sollen. Das Tool emuliert das "Customer Information Control System" von IBM, ein Transaktions-Server-Programm auf Cobol-Basis. Ferner simuliert es das IBM-Mainframe-Programm "Information Management System".