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Oracle soll interne Dokumente an Microsoft weitergeben

01.10.1998
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – Der amerikanische Bezirksrichter Thomas Jackson ordnete gestern an, daß Oracle alle Übereinkünfte mit Apple, IBM, Novell, Netscape, Hewlett-Packard und Compaq bezüglich der Vermarktung des Betriebssystems Unix und dem Bundling von Software zur Verfügung stellen soll. Mit diesen Dokumenten will Microsoft beweisen, daß Vereinbarungen bezüglich Produktentwicklung in der Computerindustrie gang und gäbe sind. In ihrer Klage behauptete die Regierung, daß Microsoft versucht habe, den Browser-Markt mit Netscape aufzuteilen. Als sich später der Mitbewerber als nicht kooperativ erwies, habe die Gates-Company ihr Monopol ausgenutzt, um Netscape vom Markt zu verdrängen.