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Oracle präsentiert solide Zahlen

21.03.2006
Das Datenbankgeschäft lahmt, doch die Umsätze mit Business-Software steigen rasant.

Einen um 18 Prozent auf 3,47 Milliarden Dollar gestiegenen Umsatz meldet Datenbankprimus Oracle für sein drittes Finanzquartal. Der Nettogewinn kletterte gar um 42 Prozent von 540 Millionen Dollar im Vorjahr auf nunmehr 765 Millionen Dollar. In den Einnahmen enthalten sind teilweise die Umsätze von Siebel: Die Übernahme des Spezialisten für Customer Relationship Management (CRM) fand endgültig im abgeschlossenen Quartal statt, die Erlöse von rund vier Wochen flossen in die Bilanz ein.

Oracle gelang es, den Absatz von Lizenzen für seine Business-Applikationen um 77 Prozent auf 269 Millionen Dollar zu steigern. Allerdings hatte das Unternehmen hier im Vorjahr schwache Vergleichszahlen aufgeboten, da die Peoplesoft-Übernahme die Geschäfte vorübergehend ins Stocken brachte. Das Kerngeschäft mit Datenbank- und Middleware-Lizenzen wuchs lediglich um fünf Prozent auf 820 Millionen Dollar. Einige Analysten zeigten sich vom Datenbankgeschäft enttäuscht, hier hatten die Märkte mehr erwartet. Insgesamt wuchs Oracle Lizenzgeschäft um 16 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar. Mit Updates und Support nahm der Hersteller 1,8 Milliarden Dollar ein, ebenfalls ein Plus von 16 Prozent. (hv)