Oracle-Nutzer verwalten immer größere Datenmengen

11.01.2007
Auch wenn das auf der ersten Blick nach einer Binsenweisheit aussieht: Eine aktuelle Studie der US-amerikanischen Independent Oracle User Group (IOUG) erbrachte, dass 31 Prozent ihrer Mitglieder Datenbanken größer 1 Terabyte verwalten.

Interessant ist das insbesondere vor dem Hintergrund, dass vor einem Jahr erst 13 Prozent mit solchen Datenmengen hantieren mussten. Für das wachsende Datenvolumen in den Oracle-Datenspeichern gibt es verschiedene Gründe – unter anderem das steigende Aufkommen unstrukturierter Daten (etwa Bilder, Videos und E-Mails) sowie von Daten aus Geschäfts- und Kundentransaktionen, neuen Geräten und Systemen sowie aufgrund von Compliance-Auflagen.

Den DBAs bereitet das zunehmend Kopfzerbrechen. 60 Prozent der 335-köpfigen User Group mit Sitz in Chicago gaben zu Protokoll, ein Mangel an verfügbarem Massenspeicher habe ihre Datenbankleistung in Mitleidenschaft gezogen. Andere mussten mangels Speicher den Rollout von Applikationen verschieben. Die Aufgaben des Datebankverwalters überschneiden sich demnach auch zunehmend mit denen von Storage-Verantwortlichen (die zumindest in großen Unternehmen anzutreffen sind).

Den größten Anstieg ihres Speicherbedarfs meldeten Datenbanker aus den Branchen Versorgungsunternehmen, Transportwesen, Energie und Telekommunikation. Generell gehen die für die Storage-Budgetierung Verantwortlichen inzwischen dazu über, zehn bis 25 Prozent Sicherheitsspanne für unerwartetes Wachstum mit einzukalkulieren. (tc)

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