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Oracle macht seine Datenbank (Business-)intelligenter

22.11.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Oracle Corp. hat gestern angekündigt, man werde mit dem für das kommende Frühjahr angekündigten Release "9i" des relationalen Datenbanksystems die bisher separaten OLAP- (Online Analytical Processing), Data-Mining- und ETL-Tools (Extraction, Transformation and Loading) direkt in die Datenbank integrieren. Damit soll die so genannte Business Intelligence für größere Anwenderkreise erschlossen werden.

Einer der ersten Anbieter, die diesen Weg gingen, war übrigens Erzrivale Microsoft, dessen OLAP-Server Bestandteil des SQL Server 7 ist. Aber auch die "Großen" wie IBM und NCR verfolgen ähnliche Ansätze. "Dahinter steckt das Konzept, immer größere Funktionalität in die Datenbank selbst zu packen und immer weniger drum herum", erläutert Mike Schliff von Current Analysis. "Ergebnis ist eine aufgrund der starken Datenbank-Engine höhere Leistung."