Customer Service

Oracle kündigt Übernahme von RightNow an

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Oracle will RightNow Technologies übernehmen, einen Anbieter von Customer-Service-Lösungen im SaaS-Modell (Software-as-a-Service).
Thomas Kurian (l.) und Hardware-Pendant John Fowler (r.) auf der Oracle OpenWorld 2011
Thomas Kurian (l.) und Hardware-Pendant John Fowler (r.) auf der Oracle OpenWorld 2011
Foto: Thomas Cloer (CC BY-NC-SA 2.0)

Oracle bietet einer Mitteilung zufolge 43 Dollar für jede RightNow-Aktie oder insgesamt rund 1,5 Milliarden Dollar, Barmittel und Schulden von RightNow nicht inbegriffen. Die Plattform von RightNow ermöglicht Kundendienst via Call Center, Web und Social Networks. Oracle will sie über die neue hauseigene Public Cloud anbieten, die Konzernchef Larry Ellison unlängst auf der Hausmesse OpenWorld angekündigt hatte. Das Porfolio von RightNow hat offensichtliche Überschneidungen zu den bestehenden CRM-Angeboten von Oracle/Siebel; darauf geht die Ankündigung mit keinem Wort ein.

"Oracle arbeitet unter Hochdruck daran, seinen Kunden als Teil der Oracle Public Cloud eine volle Bandbreite von Cloud-Lösungen inklusive Sales Force Automation, Human Resources, Talent Management, Social Networking, Datenbanken und Java anzubieten", erklärte Oracles Softwarechef Thomas Kurian. "Die führende Customer-Service-Cloud von RightNow ist dabei eine sehr wichtige Ergänzung."

Die Transaktion soll vorbehaltlich der Zustimmung der RightNow-Aktionäre (das Board von RightNow hat diese einstimmig empfohlen) und Kartellbehörden sowie der Erfüllung verschiedener aufschiebender Bedingungen Ende 2011 oder Anfang kommenden Jahres abgeschlossen werden.