Oracle hat RFID-Software überarbeitet

08.05.2006
Der "Sensor Edge Server" erleichtert das Device-Management und bietet Report-Templates.

Mit ihrer Service-orientierten Middleware "Fusion" will die Oracle Corp., Redwood Shores, Kalifornien, das Zusammenwirken heterogener Softwarekomponenten fördern (siehe auch: "IT-Riesen kämpfen um die SOA-Krone"). Teil dieser Plattform ist der Oracle Sensor Edge Server. Seine Aufgabe besteht darin, die Integration von Sensor- und RFID-Technik (Radio Frequency Identification) in unternehmensweite IT-Umgebungen zu erleichtern. Diese Softwarekomponente hat Oracle nun überarbeitet.

Die jüngste Ausführung bietet dem Anwender eine Reihe neuer Funktionen, darunter die Out-of-the-box-Integration mit gängigen RFID-Hardware- und -Software-Produkten. Hinzu komme ein verbessertes Device-Management für Lesegeräte, Antennen, Drucker und Response-Systeme, so der kalifornische Softwaregigant. Auch die User-Verwaltung habe er neu gestaltet: Neben einer Task-orientierten Anwenderschnittstelle biete sie die Möglichkeit, mit vorgefertigten Reports den Status von Gegenständen in einem RFID- und Sensor-Netz zu überblicken.

Zusammen mit der "Fusion"-Middleware soll der Sensor Edge Server ein RFID-getriebenes Geschäftsprozess-Management und die zugehörigen Workflows unterstützten. Als interner Transportmechanismus fungiert der Enterprise Service Bus; um die Geschäftsprozesse zum Ablauf zu bringen, ist ein "BPEL Process Manager" integriert. Der neue Sensor Edge Server wird zusammen mit allen Ausführungen des Oracle Application Server 10g, Release 3, lizenziert. (qua)