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Oracle greift in die Vollen

15.12.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Datenbankgigant Oracle hat für das abgeschlossene zweiten Quartal seines Geschäftsjahres einen Nettogewinn von 384 Millionen Dollar oder 26 Cent pro Aktie ausgewiesen und damit die Erwartungen der Analysten (22 Cent) deutlich übertroffen. Ein Jahr zuvor hatte der Gewinn 274 Millionen Dollar oder 19 Cent pro Aktie betragen.

Die Umsätze stiegen von 2,1 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum auf 2,3 Milliarden Dollar. Die Einnahmen aus dem Lizenzgeschäft lagen heuer bei 902,6 Millionen Dollar, ein Plus von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr (767,4 Millionen ). Die Umsätze aus dem Datenbankgeschäft stiegen um 17 Prozent auf 651 Millionen Dollar, und mit 31 Prozent am stärksten wuchs der Bereich Anwendungssoftware (168 Millionen Dollar). "Ein unglaubliches Quartal im Y2k-Jahr", urteilte Finanzchef Jeff Henley, der gleichzeitig darauf hinwies, das Oracle seine Profitmarge bereits im sechsten Quartal in Folge steigern konnte.