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Oracle: Flatrate als Preismodell für Software

10.09.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Oracle-Chef Larry Ellison warb auf der OracleWorld in San Francisco dafür, Enterprise-Software via Flatrate statt über das bisherige Prozessor-gebundene Preismodell zu verkaufen. Damit könnten Anwender genau jene Volumina nutzen, die ihren Anforderungen entsprächen, argumentierte der Oracle-Gründer. Er führte weiter an, dass Unternehmen wie Sun Microsystems oder IBM Chip-Techniken mit mehrfachen Prozessorkernen entwickelten, die es schwieriger machten, nach Prozessoren abzurechnen. Zudem trage das Grid-Computing, bei dem Anwendungen via Netzwerk auf freie Ressourcen verlagert werden, zur Komplexität bei. Wie Ellison meinte, bezahlten einige der großen Oracle-Kunden ihre Software bereits mit einem Jahresbetrag. (lo)