In-Memory-Maschine

Oracle bohrt Exalytics auf

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Oracle hat eine neue Version seiner vorintegrierten "Exalytics"-Maschine für Business Analytics in Echtzeit vorgestellt.
Für "Engineered Systems" wie Exalytics X3-4 verspricht Oracle besonders niedrige Gesamtbetriebskosten (TCO)
Für "Engineered Systems" wie Exalytics X3-4 verspricht Oracle besonders niedrige Gesamtbetriebskosten (TCO)
Foto: Oracle

Die Version "Exalytics X3-4" (PDF-Link) ist mit 2 Terabyte Hauptspeicher, 2,4 TB Flash-Speicher sowie 5,4 TB Festplattenkapazität bestückt. Exalytics-Bestandskunden mit der Vorversion "X2-4" können ihren Speicher mit System-Upgrades erweitern, von neuer Exalytics-Software profitieren laut Oracle-Mitteilung alle bisherigen Exalytics-Anwender. Bei der Weiterentwicklung wurden demnach insbesondere die Möglichkeiten in den Bereichen Advanced Planning, Data Discovery, Szenario-Modellierung, Burst-Reporting sowie Was-wäre-wenn-Analye verbessert.

Kernstück der Software auf dem integrierten System ist die "Oracle Business Intelligence Foundation Suite", die unter anderem automatisch und transparent Queries über den eingebauten In-Memory-Cache des Exalytics-Systems und alle unterliegenden Datenquellen wie Data Warehouses und Hadoop verwaltet. Der aufgebohrte Flash-Speicher soll die Leistung der OLAP-Datenbank "Oracle Essbase" deutlich erhöhen (Ladezeiten 25X, Berechnungen 9X bei mehreren gleichzeitigen Essbase-Cubes). Überdies arbeitet Exalytics X3-4 ohne zusätzliche Anpassungen mit Oracles "BI Mobile HD" zusammen, mit dem man Business-Intelligence-Funktionen auch auf mobilen Endgeräten im Unternehmen bereitstellen kann.

Neben der BI Foundation Suite und Essbase gehören aktualisierte und speziell für Exalytics integrierte und zertifizierte Versionen von "Oracle Endeca Information Discovery", "Oracle Hyperion Enterprise Performance Management" sowie der In-Memory-Datenbank "Oracle TimesTen" zur Softwareausstattung.