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Optinuity sammelt Startgeld für ein neues System-Management-Modell

16.11.2004

Der System-Management-Anbieter Optinuity aus Bethesda, Maryland, hat sich insgesamt 6,5 Millionen Dollar Startkapital gesichert. Das Geld stammt von New Enterprise Associates (NEA), Venrock Associates sowie Mid-Atlantic Venture Funds. Ein lauffähiges Produkt kann Optinuity, gegründet im vergangenen April, noch nicht vorweisen, dafür aber einige Versprechen, die nach der Lösung sämtlicher System-Management-Probleme klingen: Die geplante Software, die im Frühjahr 2005 auf den Markt gebracht werden soll, richtet sich nur an große Unternehmen, denn Verkaufsabschlüsse wird es erst ab einem Startpreis im sechstelligen Dollar-Bereich geben. Die Anwender bekommen dafür ein Tool, das heute noch händisch ausgeführte Aufgaben etwa beim Trouble-Shooting und beim Beheben von Fehlern und Problemen automatisieren soll. Die Reichweite der Software erstreckt sich angeblich auf die gesamte IT-Infrastruktur, sie erfasst Netze, Systeme und Applikationen und wird laut Anbieter den kontinuierlichen Geschäftsbetrieb ermöglichen. Details nannte das Unternehmen nicht, nähere Informationen sollen der Öffentlichkeit im kommenden Januar präsentiert werden. "Es ist kein kleines Tool, das nur Nischenprobleme beheben wird", erklärte CEO Scott Stouffer ohne jede Bescheidenheit. "Es wird den herkömmlichen und abgeschottenen System-Management-Ansatz aufbrechen, in dem viele Unternehmen heute fest sitzen, und Probleme in der gesamten Infrastruktur automatisch lösen." Auch bei der Auswahl der Konkurrenz scheut der Newcomer keine Namen. Optinuity positioniert sich gegen Mercury Intractive, IBM Tivoli, Computer Associates, Hewlett-Packard und BMC. (jha)