PureData für Datenverwaltung und -analyse

Optimiert für Big Data

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18.10.2012 | von 
Klaus Manhart
Dr. Klaus Manhart hat an der LMU München Logik/Wissenschaftstheorie studiert. Seit 1999 ist er freier Fachautor für IT und Wissenschaft und seit 2005 Lehrbeauftragter an der Uni München für Computersimulation. Schwerpunkte im Bereich IT-Journalismus sind Internet, Business-Computing, Linux und Mobilanwendungen.
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Mit PureData hat IBM seine PureSystems-Familie um hochintegrierte Lösungen für die Datenverwaltung und -analyse erweitert. Große Datenmengen selbst im Petabytebereich lassen sich damit innerhalb von Minuten auswerten. Für die schnelle und einfache Bereitstellung der vorkonfigurierten Systeme sorgt integriertes Expertenwissen.
"Typische IT-Projekte verbringen heute sehr viel Zeit beim Design, Einkauf, der Implementierung und dem Testen von IT-Systemen," sagte Ivo Körner, Vice President Software Group IBM. Das soll sich mit der IBM PureSystems-Familie ändern.
"Typische IT-Projekte verbringen heute sehr viel Zeit beim Design, Einkauf, der Implementierung und dem Testen von IT-Systemen," sagte Ivo Körner, Vice President Software Group IBM. Das soll sich mit der IBM PureSystems-Familie ändern.
Foto: IBM

Zeit, Kosten und Risiken sind heute die größten Gegner der Unternehmens-IT. "Typische IT-Projekte verbringen heute sehr viel Zeit beim Design, Einkauf, der Implementierung und dem Testen von IT-Systemen," sagte Ivo Körner, Vice President Software Group IBM, bei der Produktpräsentation in München.

Ähnliches gilt für die Pflege der Systeme: Im laufenden Server-Betrieb wird heute das meiste Geld für die Administration ausgegeben. Lagen die Administrationskosten im Jahr 1996 bei 29 Prozent und die Anschaffungskosten bei 63 Prozent, hat sich das Verhältnis mittlerweile nahezu umgekehrt. 2013 werden laut IDC nur noch 20 Prozent des IT-Budgets für Server-Einkäufe ausgegeben, das Management der Rechner verschlingt hingegen mit 69 Prozent über zwei Drittel der IT-Mittel.

Mit der im April eingeführten PureSystems-Familie will IBM der Entwicklung entgegentreten, dass multiple verteilte Systeme einen immer höheren Aufwand für Einrichtung und Pflege erfordern. Die vorkonfigurierten, integrierten PureSystems-Lösungen sollen Unternehmen eine gegenüber dem heutigen Enterprise-Computing-Modell optimierte Alternative bieten.

Dafür sollen vor allem drei Merkmale sorgen. "Erstens haben wir bei der Entwicklung der Systeme die Erfahrungen von Kunden einfließen lassen", sagt Körner. "Zweitens sind die Systeme bereits in der Entwicklungsphase vorkonfiguriert und hochintegriert. Und drittens wird der Betrieb über eine einheitliche GUI vereinfacht und standardisiert."

Die Produktfamilie startete im April 2012 mit IBM PureFlex und IBM PureApplication. Beide Systeme sind für die schnellere Implementierung von Infrastruktur und Verwaltung von Applikationen in Rechenzentren gedacht. So können Unternehmen mit den PureSystems-Lösungen beispielsweise die Infrastruktur für Web-Applikationen statt in sechs Monaten in weniger als zehn Tagen einrichten.