Open-Source- und Linux-Rückblick für KW 11

OpenStack, ownCloud & Fedora

Jürgen Donauer war als Systemadministrator zunächst für Informix und später IBM tätig. Dann verschlug es ihn in das Rechenzentrum von Media-Saturn. Dort kümmerte er sich mitunter um die Webserver, Datenbankanbindungen und den Online-Shop. Anschließend war er als Redakteur im Bereich Linux für TecChannel tätig. Derzeit arbeitet Jürgen Donauer als freier Autor für TECCHANNEL und COMPUTERWOCHE sowie als Privatdozent.
SUSE hat die sofortige Verfügbarkeit von SUSE OpenStack Cloud 5 angekündigt. Die Distribution dient für den Aufbau einer IaaS Private Cloud.

Die COMPUTERWOCHE zeigt die wichtigsten Informationen zu Open-Source und Linux in Kalenderwoche 12. Enterprise-Edition von ownCloud 8 ist verfügbar.

Fedora 22 steht als Alpha-Version testbereit. Auf Steam gibt es nun über 1000 Spiele für Linux.

SUSE OpenStack Cloud 5

SUSE OpenStack Cloud war früher unter dem Namen SUSE Cloud bekannt und ab sofort ist die Spezial-Ausgabe der Distribution als Version 5 verfügbar. Sie basiert auf der aktuellen OpenStack-Version Juno. Laut eigenen Angaben hat sich die Netzwerk-Flexibilität und die betriebliche Effizienz verbessert, wodurch das Management einer Private-Cloud-Infrastruktur einfacher ist.

Weiterhin stellt das Produkt as-a-Service-Möglichkeiten zur Verfügung, wodurch unter anderem Big-Data-Teams schnell Business-Lösungen ausrollen können, die sich mit SUSE Enterprise Storage und SUSE Linux Enterprise Server 12 integrieren lassen. Das bedeutet zum Beispiel, dass SUSE OpenStack Cloud 5 Compute Nodes unterstützt, auf denen SLES 12 läuft.

ownCloud 8 Enterprise

Die Entwickler der ownCloud haben angekündigt, dass ab sofort die ownCloud 8 Enterprise und die ownCloud-Abonnements verfügbar sind.

Umfrage zu CRM in der Cloud

Bei den Abonnements gibt es drei Varianten. Standard bringt ownClou Server mit sich, der früher als Community Edition bekannt war. Enterprise ist ownCloud Server plus zertifizierte Enterprise-Apps, um eine tiefere Integration mit bestehender Infrastruktur realisieren zu können. Dazu gehören SharePoint, S3 und so weiter. Weiterhin gibt es maßgeschneiderte Abonnements. Hier handelt man mit den ownCloud-Entwicklern Konditionen aus, die sich am besten für das eigene Unternehmen eignen. An dieser Stelle ist auch 24x7-Telefon-Support möglich.

Zu ownCloud Server und ownCloud Enterprise finden Sie weitere Informationen in diesem Vergleich. Interessierte können ownCloud Server hier herunterladen. Wer die Enterprise-Ausgabe 30 Tage lang testen möchte, kann sich eine Appliance downloaden.

Fedora 22 Alpha

Die finale Version von Fedora 22 soll im Mai 2015 erscheinen. Nun gibt es eine Alpha-Version, mit der man einen Ausblick auf die kommende, von Red Ha gesponserte Linux-Distribution wagen kann. Fedora 22 Alpha wurde damit pünktlich ausgeliefert.

Fedora 22 wird einige Verbesserungen mit sich bringen. Ein Highlight ist, dass der Anmelde-Bildschirm nun per Standard Wayland einsetzt. Die Anwender sollten keinen Unterschied merken. Dies ist der erste Schritt, X irgendwann komplett durch Wayland zu ersetzen. Die Standard-Version mit GNOME finden Sie bei den Vorab-Varianten.

So genannte Spins mit den Desktop-Umgebungen KDE, LXDE, MATE und Xfce sind ebenfalls verfügbar. Die KDE-Variante bringt Plasma 5 mit sich und die Xfce-Version setzt auf das gerade erschienene Xfce 4.12.

Mehr als 1000 Linux-Spiele auf Steam

Vor wenigen Jahren haben Linux-Anwender von einer großen Spiele-Auswahl geträumt. Seit Humble Bundle, Kickstarter und Valves Ankündigung von Steam OS ist die Auswahl für Spiele unter Linux fast explodiert. Mit mehr als 1000 Spielen für Linux, die bei Steam aufgelistet sind, gibt es reichlich Auswahl. Dabei sind es nicht nur Titel von Indie-Studios, sondern auch einige so genannte AAA-Titel sind verfügbar.

Standard-Hintergrundbild von Ubuntu 15.04 steht fest

Canonical hat enthüllt, wie das Standard-Hintergrundbild von Ubuntu 15.04 Vivid Vervet aussehen wird. In Sachen Design hat sich gegenüber den Vorgänder-Versionen nicht so viel geändert. Das Wallpaper ist etwas dunkler geworden. Es gibt allerdings auch eine helle, graue Variante.