Quelloffene Bürosoftware

OpenOffice.org 3.2 ist fertig

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Nach zahlreichen Betas und Release Candidates steht die neue Version 3.2.0 des quelloffenen Büropakets OpenOffice.org (OOo) nun zum Download bereit.
Anwender von Microsoft Office 97 sollten sich in OOo 3.2.0 leicht zurechtfinden.
Anwender von Microsoft Office 97 sollten sich in OOo 3.2.0 leicht zurechtfinden.

Als wichtigste Neuerungen nennt das Open-Source-Projekt kürzere Startzeiten und verbesserte Performance, verbesserte Kompatibilität mit dem offenen OpenDocument-Standard sowie mit proprietären Dateiformaten von "Drittprogrammen" (gemeint ist Microsoft Office), neue Features insbesondere in der Tabellenkalkulation "Calc", die über ein Dutzend neuer Funktionen enthält, sowie last, but not least das grundlegend überarbeitete Diagramm-Modul mit zusätzlichen Diagrammtypen, das in allen Komponenten von OpenOffice.org nutzbar ist.

Die vollständige Liste der Neuerungen in OOo 3.2.0 können Interessierte hier nachlesen. Das neue Release beseitigt überdies eine Reihe von Sicherheitslücken. Alle Anwender früherer Versionen sollten daher möglichst bald updaten. Dies gilt insbesondere für Anwender von OpenOffice.org 2.x. Die 2er-Serie wird seit Dezember 2009 nicht mehr von der Community gepflegt und erhält daher auch keine weiteren Updates oder Sicherheitsaktualisierungen mehr. Kommerzielle Anbieter wie Oracle, nach der Übernahme von Sun jetzt Hauptsponsor der Projekts, bieten für Unternehmen und Behörden aber weiterhin Unterstützung für das ältere OpenOffice an.

OpenOffice.org 3.2.0 kann man von de.openoffice.org herunterladen. Anwender sollten das Paket ausdrücklich nur über diese Seite ziehen, um teure Abofallen auszuschließen.