Kleine Helfer

Open-Source-Tool für HDR-Bilder

Diego Wyllie hat Wirtschaftsinformatik an der TU München studiert und verbringt als Softwareentwickler und Fachautor viel Zeit mit Schreiben – entweder Programmcode für Web- und Mobile-Anwendungen oder Fachartikel rund um Softwarethemen.
Wer in die HDR-Fotografie einsteigen möchte, sollte sich das Tool "Luminance HDR" genauer ansehen.
Luminance HDR macht HDR-Fotografie für jedermann möglich.
Luminance HDR macht HDR-Fotografie für jedermann möglich.
Foto: Diego Wyllie

Beim HDR-Verfahren ("High Dynamic Range") lassen sich Hochkontrastbilder mit einem außergewöhnlichen, surrealen Effekt kreieren, die einen ganz besonderen Reiz haben. Der spezielle Effekt wird dadurch erzeugt, dass verschiedene Aufnahmen einer Belichtungsreihe übereinander platziert werden. Dabei müssen zunächst von einem Motiv mehrere Aufnahmen mit verschiedenen Belichtungseinstellungen geschossen werden.

Das ist auch mit einfachen Digitalkameras problemlos machbar. Wichtig ist nur, dass man einen Tisch oder eine Mauer als Auflage verwendet, damit alle Fotos exakt das gleiche Motiv zeigen. Am besten klappt das natürlich mit einem Stativ. Heimanwendern und Laien, die in die HDR-Fotografie einsteigen möchten, bietet sich mit "Luminance HDR" ein kostenloses Tool an, das recht einfach und intuitiv zu bedienen ist. Das Programm stellt zahlreiche Einstellungs- und Variationsmöglichkeiten zur Verfügung und unterstützt unter anderem HDR-Bilder der Formate HDR, Tiff, PFS oder EXR sowie Standard-bilder in den üblichen Formaten wie JPEG, PNG oder Tiff. Ein weiterer Pluspunkt: Das Programm läuft nicht nur auf Windows, sondern auch auf Mac und Linux-Systemen.

CW-Fazit: Wer mit hyperrealistischen HDR-Bildern experimentieren möchte, findet mit Luminance HDR ein einfaches und kostenloses Tool, das sich bestens für Einsteiger eignet. Ein Wow-Effekt ist mit dieser Anwendung garantiert. (ph)