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Online-Werbung sucht neue Nischen

24.02.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - In Sachen Wachstum setzen sich bezahlte Sucheinträge oder Paid Listings zunehmend vom Feld der übrigen Online-Werbeträger ab, ergab eine aktuelle Studie von Jupiter Research. Die Marktforscher gehen davon aus, dass in fünf Jahren allein in den USA bereits 5,5 Milliarden Dollar für bezahlte Sucheinträge ausgegeben werden. 2004 war der Markt mit 2,6 Milliarden Dollar nicht einmal halb so groß. Einen Großteil zu dem erwarteten Wachstum sollen dabei die Sparten Handel/Verkauf, Finanzservices, Unterhaltung und Reisen beitragen, da diese ihr Geschäft zunehmend ins Internet verlagern, schätzt Jupiter Research. Die Auguren prognostizieren etwa, dass sich in den USA der Online-Handel bis 2009 auf 130 Milliarden Dollar fast verdoppeln und das Online-Reisegeschäft von 51 Milliarden Dollar im Jahr 2004 auf 91 Milliarden Dollar ansteigen wird.

Davon profitieren sollen neben kleineren spezialisierten Suchmaschinenbetreibern vor allem die großen Player Google und Yahoo. Diese haben den Trend mit Programmen wie "AdWords/AdSense" oder "Sponsored Links" selbst geprägt. Dabei können Firmen bestimmte Suchbegriffe kaufen. Wenn ein Surfer diese eingibt, erscheint neben allgemeinen Suchergebnissen ein optisch hervorgehobener Banner samt Link auf die Website des Werbenden. (mb)