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Online-Lebensmittelhandel macht dicht

14.11.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mit dem US-Lebensmittelhandel Streamline hat ein weiteres Dotcom aufgrund finanzieller Engpässe schließen müssen. Das Unternehmen wird seinen Internet-Vertrieb am 22. November einstellen, 190 Mitarbeiter auf die Straße setzen und sein Gesellschaftseigentum verkaufen, um Gläubiger zu bezahlen. Rund 25 Angestellte sollen zunächst bei Streamline verbleiben, um den Ausverkauf durchzuführen. Die Aktien des Unternehmens wurden bei einem Kurs von 16 Cent an der Nasdaq vom Handel ausgesetzt.

Auch der Konkurrenz im Online-Lebensmittelhandel geht es nicht besser. Peapod gehört inzwischen mehrheitlich zu dem Supermarktgiganten Ahold und Webvan hat sich den Rivalen Homegrocer.com einverleibt.